URBAN WATERS 2026

  • Whispering Sediments – Eine stille Reise unter die Wasseroberfläche

    «Urban Waters» präsentiert vom 13.3.–12.4.2026 im GZ Wipkingen Performances, Workshops, Lesungen, Konzerte und Kunstinstallationen an der Limmat unter freiem Himmel. Das öffentliche Kunstfestival inspiriert zum Nachdenken und Erleben der ökologischen, sozialen und kulturellen Bedeutung des Wassers.

    Das Projekt „Whispering Sediments“ von Susanne Marti & Robert Wettstein lädt Besucher und Besucherinnen ein, in eine faszinierende Unterwasserwelt einzutauchen, in der Alltagsgegenstände zu schwebenden Sedimenten unserer Zeit werden. Digitale Filmsequenzen zeigen, wie scheinbar Banales im Wasser eine neue Magie entfaltet: Tassen, Schlüssel, Spielzeug und andere Dinge verwandeln sich in schwerelose Zeugen unseres Alltags.
    Die Installation spielt mit dem Zauber des Verborgenen und der Faszination des Entdeckens. Was erzählen diese künstlichen Sedimente über unsere Generation? Welche Geschichten flüstern sie im Wasser?
    Zwischen Staunen und Nachdenken eröffnet sich ein Raum, in dem Alle eingeladen sind, die Schönheit und Vielschichtigkeit unserer Spuren im Wasser zu erleben.

    https://www.zhdk.ch/nachhaltigkeit/urbanwaterszhdk.ch/nachhaltigkeit/urbanwaters

    English

    From March 13 to April 12, 2026, Urban Waters will present performances, workshops, readings, concerts, and art installations in the open air on the banks of the Limmat River at GZ Wipkingen. This public art festival inspires visitors to reflect on and experience the ecological, social, and cultural significance of water.

    The project “Whispering Sediments” by Susanne Marti & Robert Wettstein invites visitors to immerse themselves in a fascinating underwater world where everyday objects become floating sediments of our time. Digital film sequences show how seemingly mundane objects unfold a new magic in the water: cups, keys, toys, and other items are transformed into weightless witnesses of our everyday lives.
    The installation plays with the magic of the hidden and the fascination of discovery. What do these artificial sediments tell us about our generation? What stories do they whisper in the water?
    Between wonder and reflection, a space opens up in which everyone is invited to experience the beauty and complexity of our traces in the water.

     

  • „Aquascopen“ ist ein Beitrag zur Zürich Design Weeks 2025

     

     

    Ein Blick unter die Wasseroberfläche offenbart Vertrautes – entrückt, verfremdet, seiner Funktion entzogen. Aquascopen macht diese verborgene Welt sichtbar – direkt vom Ufer aus, ohne nass zu werden. Die schwenk- und kippbaren Unterwasseroptik wurde für Seen oder Flüsse entworfen um neue Perspektiven unter der Wasserlinie zu eröffnen, ähnlich wie Fernrohre auf Bergstationen. Um Kleintiere, Pflanzen, Sedimente oder invasive Arten wie die Quaggamuschel erfahrbar zu machen. Die Installation spielt mit Wahrnehmung und Wiedererkennung – und mit dem Moment, in dem beides kippt. Für die heile Welt des Teiches des Museums für Gestaltung wurde die Installation eigens angepasst und neue Ablagerungen gestaltet, die erforscht und bestimmt werden können. Alltagsobjekte, wie sie teilweise auch in der Designsammlung zu finden sind. Aquascopen schafft einen sinnlichen Zugang zur Welt unter Wasser – für Neugierige, Lernende und Beobachtende jeden Alters.

    Ein Projekt im Teich des Museum für Gestaltung Zürich.

    Im Rahmen der Zürich Design Weeks 2025

    Von Susanne Marti & Robert Wettstein

    Anfragen zu AQUASCOPEN an: Marti/Wettstein

    Josefstrasse 188, 8005 Zürich

  • Aquascopen is a project by Zurich Design Weeks 2025 / Landmark

    Aquascopen is a project by Zurich Design Weeks 2025 / Landmark

    A glance beneath the water’s surface reveals familiar sights – distant, alienated, stripped of their function. Aquascope makes this hidden world visible – directly from the shore, without getting wet. The swiveling and tilting underwater optics were designed for lakes or rivers to open up new perspectives below the waterline, similar to telescopes at mountain stations. To make small animals, plants, sediments, or invasive species such as the quagga mussel tangible. The installation plays with perception and recognition – and with the moment when both shift. The installation was specially adapted for the idyllic world of the Museum für Gestaltung’s pond, and new deposits were designed that can be explored and identified. Everyday objects, some of which can also be found in the design collection. Aquascope creates a sensory access to the underwater world – for curious minds, learners, and observers of all ages.

    A project in the pond of the Museum für Gestaltung Zürich.

    Zurich Design Weeks 2025 Aquascopen

  • So funktioniert das Aquascopen

    So funktioniert das Aquascopen

    1. Das Aquascope am runden Griff mit beiden Händen festhalten und ins Wasser tauchen.

    2. Sobald die Scheibe unter Wasser ist, schwimmt es leicht und lässt sich problemlos bewegen.

    3. Beim Hineinschauen erscheinen im sichtbaren Bereich die versteckten Objekte.

    Bitte:  Nach dem Gebrauch das Aquascope wieder auf die Matte zurückstellen.

  • This is how the Aquascope works:

    1. Hold the Aquascope firmly with both hands by the round handle and submerge it in the water.

    2. Once the lens is underwater, it floats easily and can be moved without any problems.

    3. When you look into it, the hidden objects appear in the visible area.

    Please: After use, return the Aquascope to the mat.

  • Why Aquascopen?

    Why Aquascopen?

    Aquascopen is a neologism. It means looking through the water’s surface to the bottom with a tube—to observe plants, animals, and small life forms underwater.

    The idea arose from the desire to break through the reflections on lakes and rivers and thus make the fascinating underwater world visible.

    The conditions in the museum pond are different: there are no small fish or aquatic plants swimming around as in nature. Instead, everyday objects have been placed on the bottom as replicas.

    This allows visitors to discover exciting things while aquascoping – without getting their feet wet.

    Each generation associates different memories and meanings with everyday objects.

    That’s why you’ll find a wide variety of things underwater here – from the “Handicharm” to Antonio Vitali’s duck to a designer watch.

    (Translated with DeepL)

  • Warum Aquascopen?

    „Aquascopen“ ist eine Wortschöpfung. Es bedeutet: Mit einem Rohr durch die Wasseroberfläche hindurch auf den Grund zu schauen – um Pflanzen, Tiere und kleine Lebensformen unter Wasser zu beobachten.

    Die Idee entstand aus dem Wunsch, die Spiegelungen auf Seen und Flüssen zu durchbrechen und so die faszinierende Unterwasserwelt sichtbar zu machen.

    Im Museumsteich sind die Bedingungen anders: Hier schwimmen nur keine kleinen Fische oder Wasserpflanzen wie in der Natur. Stattdessen wurden alltägliche Gegenstände als Nachbildungen auf dem Grund platziert. So können die Besucherinnen und Besucher beim Aquascopen spannende Dinge entdecken – und das ganz ohne nasse Füße.

    Jede Generation verbindet andere Erinnerungen und Bedeutungen mit Alltagsgegenständen. Deshalb finden sich hier unter Wasser ganz verschiedene Dinge – vom „Handicharm“ über die Ente von Antonio Vitali bis hin zur Designeruhr.
  • Positiv und Negativ

    Positiv und Negativ

    Auf den Abbildungen sehen Sie den Gegenstand in der Negativform, bevor er mit Modellgips ausgegossen wurde.

    Als Material diente Trittschaum aus alten Beständen – damit konnten Fussabdrücke für beide Füsse hergestellt werden.

  • Positive and negative

    Positive and negative

    The illustrations show the object in its negative form before it was cast in modeling plaster.

    Foam from old stocks was used as the material, which allowed footprints to be made for both feet.

  • Hintergrund zum Projekt

    Hintergrund zum Projekt

    Dieses Projekt Aquascopen befindet sich noch in der Testphase. Es wurde von Susanne Marti und Robert Wettstein initiiert und finanziert.

    Grundlage ist ein handelsübliches nautisches Beobachtungsrohr, das für den Einsatz im Museum -Teich angepasst wurde.

    Eine Liste der Objekte finden Sie am Infoständer – bitte auch die Rückseite beachten.

  • Background to the project

    Background to the project

    This project is still in the testing phase. It was initiated and financed by Susanne Marti and Robert Wettstein.

    It is based on a standard nautical observation tube that has been adapted for use in the museum pond.

    A list of the objects can be found on the information stand – please also refer to the back.